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News

Ponyrennen Maienfeld 2018

14. Oktober 2018

Ein letztes Mal in diesem Jahr machten wir uns auf zu einem Wettkampf. Das letzte Ponyrennen markierte auch das Ende einer intensiven Turniersaison.
Die Anfahrt auch die wunderbar herbstliche Landschaft, vor allem dem Wallensee entlang war einfach nur schön – und die Kulisse der Rennbahn mit dem Dorf Maienfeld, den Reben und den Bergen war nicht mehr zu toppen.
Aber natürlich waren wir nicht nur da, um die schöne Gegend zu geniessen. Die A-Ponys stellten mit zwölf Startern das grösste Feld des ganzen Renntages. Der Start verlief fast traumhaft geordnet und ruhig. Unsere drei kleinen Feger kamen gut vom Start weg. Elena konnte Lunespring Ben gut auf der Innenbahn halten und war lange in der Spitzengruppe. Zum Schluss musste Ben doch den langbeinigeren Ponys den Vortritt lassen, kam aber auf den sehr guten sechsten Rang. Amélie und Rock Steady Teddy wurden Achte, Dorian und Penny Lane Neunte. Ein toller Abschluss für ReiterInnen und Ponys!

Vielen Dank den Organisatoren der Ponyrennen für diese tolle Saison. Die Kinder haben viel gelernt und viel erlebt.

2. Ponyrennen Avenches 2018

15. September 2018

Zum dritten Mal in dieser Saison machten wir uns auf nach Avenches. Für Avenches war das A-Pony-Feld mit neun Starter erstaunlich gross. Leider war der Start wieder gleich chaotisch wie das letzte Mal auf dieser Bahn, allerdings mit dem erfreulichen Unterschied das Lunespring Ben und Rock Steady Teddy dieses Mal problemlos zwischen den weiter vorne stehenden Startern hindurch flitzen konnten.
Ben und Teddy gaben alles, konnten den Abstand nicht mehr ganz einholen. Und so wurden Amélie und Teddy Sechste und Elena und Ben Siebte. Dorian und Penny Lane hatten wieder mehr Glück beim Start und wurden Achte. In Avenches gibt Penny immer alles. Auf dieser Rennbahn will sie einfach nicht letzte werden!

Ginny geht in den Ruhestand

Mit dem Ende des Heimturniers endete auch Bonnie Tangerine Moons Zeit als Reitpony. Wenige Tage nach dem Turnier kam leider die niederschmetternde Diagnose, dass nun auch das zweite Auge erkrankt ist. Und nicht nur das, Ginny hat auf ihrem verbliebenen Auge nur noch eine Sehkraft von 40 – 50 %. Kaum zu glauben, dass Ginny nie mehr dabei sein wird bei unseren Pony Club Aktivitäten. Seit sie 5jährig ist, war sie immer mit von der Partie: egal ob Ausritte, Springen oder Flatwork, ob Reiterspiele oder Quadrillenvorführungen – Ginny liebte die Abwechslung und war immer mit Feuereifer bei der Sache. Und sie genoss es auf Turniere zu gehen, am liebsten natürlich Mounted Games.
Wenn ich gewusst hätte wie schlimm es um Ginnys Auge steht, hätte ich sie niemals mitgenommen zum Heimturnier. Aber es war wohl ein Abschluss nach Ginnys Gusto. Hier sind nun die letzten Fotos von Ginny als Reitpony. Kaum zu glauben, dass sie zu Dreiviertel blind ist. Hut ab vor diesem einmaligen Pony.

Die Erkrankung lässt sich leider kaum mehr aufhalten. Bleibt zu hoffen, dass Ginny ihre Sehkraft so langsam verliert, dass sie noch einige Zeit ihr wohlverdientes Gnadenbrot geniessen kann. Sie hätte es so sehr verdient!

Ponysporttag Wila 2018

9. September 2018

Auf dieses Datum hatten viele Kinder hingefiebert: unser Heimturnier. Für einige junge Reiterinnen das erste Turnier überhaupt. Entsprechend hoch ging die Nervositätskurve.
Früh morgens wurden die Ponys bereit gemacht und rund 50 Minuten zum Turniergelände auf der Schochenwiese in Wila-City geritten.

Am Morgen standen die Mounted Games auf dem Programm. Bei den U16 wagten sich die Bonnie Griffins das erste Mal auf das Spielfeld: Jennifer mit Strolch – beides Neulinge, Estella und Pagaj – beides Neulinge, Ewa und Senateview Tilly-Boo – Reiterin ein Neuling, Pony vor 3 Jahren an einem Turnier mitgemacht und Elena und Bonnie Tangerine Moon – Reiterin ein Neuling, Pony ein Vollprofi. Die Ausgangslage war also spannend.

Jennifer und Strolch spielten schon erstaunlich routiniert. Strolch gefielen die Mounted Games besser als die Gehorsamsprüfung, da er mit vielen Ponys auf dem Spielfeld sein durfte. Auch Ewa und Tilly-Boo spielten sehr sicher und machten wenig Fehler. Elena war etwas zu ehrgeizig und ging die Spiele zu schnell an, was zum einen oder anderen Fehler führte. Ausserdem schaltete Ginny in den Wettkampfmodus und war schneller und ungeduldiger als im Training. Aber Elena schlug sich tapfer und im zweiten Lauf fanden beide einen guten Rhythmus. Estella spielte präzise und sicher und Pauli blieb wie immer cool. Getreu seinem Motto «Nur nicht hetzen, ich bin an der Arbeit und nicht auf der Flucht» ging er mal Schritt, mal im Trab und ab und zu sogar im Galopp über das Spielfeld, je nach Lust und Laune. Und er liess sich von Estellas Treiben kaum vom gewählten Tempo abbringen. Bald feuerten ihn Publikum und Speaker an. Pauli war nicht das schnellste, dafür aber bald das berühmteste Pony auf dem Turnierplatz!
Die Griffins landeten auf den vierten und damit letzten Rang. Sie konnten aber trotzdem mit ihrer Leistung zufrieden sein. Dieses Team hat Zukunft.

Die Führzügel-Mounties starteten in Zweier-Teams:

Bonnie Dragons: Noemi Dutler mit Lunespring Ben und Alma mit Rock Steady Teddy

Bonnie Unicorns: Livia mit Penny Lane und Ciara mit Bonnie Scarborough Fair

Alma und Noemi spielten schon sehr sicher, hatten Spass an ihren schnellen Ponys und konnten das Turnier hochverdient für sich entscheiden.

Livia und Ciara waren die jüngsten Reiterinnen ihrer Kategorie. Sie spielten daher etwas langsamer aber hochkonzentriert und landeten auf dem vierten und letzten Platz.

Am Nachmittag folgte das Plauschspringen über 30 cm. Ein Durchgang ohne und ein Durchgang mit Zeitmessung.

Zuerst galt es für die Führzügel-Springer ernst. Für Noemi Lüthi und Chiara war es das erste Turnier. Und auch für Tilly-Boo war es das erste Springturnier. Sowohl Noemi und Tilly-Boo als auch Chiara und Teddy blieben bei beiden Durchgängen fehlerlos. Die Rennmaus war jedoch noch ein Quäntchen schneller und so landeten Chiara und Teddy auf dem dritten und Noemi und Tilly-Boo auf dem vierten Rang.

Bei den «Grossen» wurde es wieder spannend: Bonnie Silks and Satins startete zum ersten Mal an einem Turnier.
Sie war erstaunlich cool und beendete beide Durchgänge ohne Fehler, sicher geritten von Jennifer. Wenn man Silky mit ihrem typischen Hunter-Galopp im Parcours sah, sah sie ihrem Vater Harwoods Simple Simon zum Verwechseln ähnlich. Es war als ob Simon ein bisschen mit galoppieren würde! Ebenfalls am Start waren die beiden anderen Simon-Töchter – eine Familienangelegenheit sozusagen: Scarlet, geritten von Ewa und Ginny geritten von Amélie.
Amélie Ginny absolvierten ihren Parcours sehr sicher, effizient und fehlerfrei.
Ewa und Scarlet waren ebenfalls gut unterwegs, bei einem Hindernis entschied sich Scarlet im allerletzten Moment um und wich aus, sodass Ewa das Gleichgewicht verlor. Für diesen Durchgang wurden sie disqualifiziert, durften aber zum zweiten Durchgang starten. Diesen meisterten die zwei problemlos und fehlerfrei.

Amélie und Ginny wurden Zweite, Jennifer und Silky wurden Dritte und Ewa und Scarlet Sechste und Letzte.

Hochzufrieden, um viele Erfahrungen reicher und mehr oder weniger müde, wurden die Ponys wieder für den Heimritt gesattelt.

2. Ponyrennen Aarau 2018

16. August 2018

Das erste Rennen nach den Sommerferien führte uns auf die wunderschöne Rennbahn in Aarau. Mit 13 Ponys war das A-Feld ausserordentlich gross. Entsprechend war das Gedränge am Start. Alles in allem verlief der Start aber erstaunlich gesittet ab. Rock Steady Teddy und Amélie kamen nicht optimal vom Start weg, den anderen beiden lief es besser. Unsere kleinen Ponys hatten einen schweren Stand gegen ihre grösseren Mitkonkurrenten. Aber sie schlugen sich tapfer und beendeten das Rennen auf dem Rängen 9 (Lunespring Ben), 10 (Teddy) und 12 (Penny Lane).

Ein Vorteil der Rennbahn in Aarau ist, dass sich die Ponys auf dem Rückweg zum Transporter ein kühlendes Fussbad gönnen können Wellness quasi inklusive; gefolgt von ausgiebigem Trassen. Belohnung muss schliesslich sein!