9. Juni 2013

Am Renntag in Frauenfeld waren zwei unserer Reitschülerinnen am Start, Elena mit Teddy (Rock Steady Teddy} bei den Galoppern, Pascale mit Poppy (Glenwood Prima Donna) bei den Trabern.
Elena durfte mit ihrem geliebten Teddy ein letztes Mal an einem Galopprennen teilnehmen, sie ist langsam zu gross für ihn. Schade! Teddy liebt Rennen über alles, er geniesst das ganze Drum und Dran. Er hat ein riesengrosses Kämpferherz, aber leider kurze Beine. Er ist weitaus das kleinste Pony im Feld, er kann so schnell rennen, wie er will - und er rennt schnell! – gegen die langbeinigeren, grösseren Ponys hat er keine Chance. Er müsste grösser sein, oder gegen andere Ponys im Shetland-Mass laufen können. Teddy war so oder so in seinem Element – vielleicht findet sich ja mal ein kleiner Jockey für ihn.
Pascale und Poppy haben ihr drittes Trabrennen bestritten. Der Start klappt immer besser, obwohl Poppy auch diesmal alleine auf ihrer Position starten musste. Mit den erfahrenen Trabern kann sie aber noch nicht mithalten, sie lief als Letzte über die Ziellinie. Spass hat's trotzdem gemacht. Wenn auch nicht die Schnellste, die Schönste war Poppy auf jeden Fall. Finden wir zumindest!
2. Juni 2013
Der Renntag in Aarau war für Poppy (Glenwood Prima Donna) und Pascale der zweite Start im Trabrennen. Dielsdorf wäre vorher noch gewesen, aber das Terrain war so tief, dass wir Poppy zuliebe passten. In Aarau lief Poppy wieder voll motiviert, aber als letzte ins Ziel. Den Start hat sie noch nicht wirklich im Griff, obwohl es schon besser geklappt hat als beim ersten Mal. Ihr würde es helfen, wenn ein anderes Pony auf gleicher Höhe starten würde und sie quasi mitzöge. Das Feld bestand nur aus vier Fahrern, und wegen Handicap oder Grösse des Ponys startete niemand neben Poppy. Nun, Übung macht den Meister! Und üben werden wir. Es ist einfach eine Freude, wie Poppy das Trabrennen liebt. Und dass ein Pony mit so wenig Selbstvertrauen die hektische Renntag-Atmosphäre so gelassen wegsteckt.
28. Mai 2013
Noch eine Glückspost-Geschichte: Rose (Bonnie Tea Rose) ist seit gestern im Kanton Waadt auf dem Gestüt Les Jordils von Pierre-André Duc, um vom Hengst Pentrefelin Mr. Motivator gedeckt zu werden. Ein schöner, typvoller freundlicher Welsh Cob-Hengst, der aussieht wie unsere Pip (Tryffel Charity) in gross. Motivator hat mit Roses Schwester und Halbschwester hervorragende Fohlen gebracht. Und Roses wird obendrein noch getigert sein!
17. Mai 2013
Dieses vernachlässigte Wesen traf am 17. Mai auf unserem Hof ein. Die kleine Stute kam aus Liverpool, deshalb der Name. Sie ist die neue Stallgefährtin von Poppy (Glenwood Prima Donna), die seit dem Tod ihrer einzigen Freundin Pixie nur noch getrauert hat. Poppy misstraut aufgrund ihrer traumatisch verlaufenen Jugendzeit anderen Ponys zutiefst, nur Pixie hat sie mit der Zeit an sich heran gelassen. Penny ist ein sehr sanftes, abwartendes Pony und es ist eine Frage der Zeit, bis Poppy sie vollständig akzeptiert haben wird. Sie stehen schon sehr nahe beieinander, auch wenn Poppy prophylaktisch noch Grimassen schneidet, vor allem, wenn es ums Fressen geht.
Penny kam in einem bedauernswerten Zustand an: Überlange Hufe, verfilztes, schmutziges Fell, eher dünn. Man hätte sie wenigstens vor der Abreise einmal durchbürsten können! Penny hat schon oft den Besitzer gewechselt, aber nicht alle sind im Pass eingetragen. Wir versuchen trotzdem, ihre Geschichte zurück zu verfolgen. Gesichert ist: Sie wurde hochträchtig und abgemagert bei einem «Dartmoor Drift», dem jährlichen Zusammentreiben der wilden Ponys im Dartmoor, von einer Tierärztin zusammen mit sechs anderen Ponys aus Mitleid gekauft, aufgepäppelt und später weiterverkauft. Penny ist auch geritten und gefahren worden. Dies der Stand unserer «Ermittlungen». Penny sieht nach dem Besuch des Hufschmieds und nach mehrmaligem rigorosen Einsatz von Entfilzungskamm, Striegel und Bürste schon ganz anders aus. Sie scheint sich wohl zu fühlen bei uns.
13.-15. Mai 2013
Dies ist eine Meldung aus der Sparte «Glanz & Gloria»: Sissi (Diptford Secret) war auf amourösem Kurzbesuch bei Duke (Bonnie Duke of Newcastle). Zwei Königskinder sozusagen, jedenfalls edelsten Geblüts, die sich sogleich gut verstanden. Beste Voraussetzungen für ein super Fohlen. Wir sind gespannt!
9. Mai 2013
Petrus liess uns lange zittern, doch am Mittwoch versprach uns der Wetterbericht, doch nicht ganz so schlechtes Wetter wie lange Zeit angekündigt. Und so brachen wir am Auffahrtsmorgen auf ins Tannzapfen-Land. Der Weg führte uns hinauf in die Sädelegg und dann weiter nach Fischingen. Am Kloster entdeckten wir den wenig ermutigenden Wegweiser «2300 Kilometer nach Santiago de Compostela». Solange hatten wir nicht vor, auf dem Jakobsweg zu pilgern, also ritten wir unbeeindruckt weiter. Vom Kloster Fischingen ging es weiter rund 200 Höhenmeter hinauf auf die Ottenegg. Das Wetter war tatsächlich so gut, dass wir sogar die schöne Aussicht geniessen konnten. Das war aber erst der Vorgeschmack: Gegen Ende des Rittes hatten wir nochmals auf einem steilen Kiesweg 300 Höhenmeter zu bewältigen. Tja, wir wohnen halt in der präalpinen Hügelzone. Oben auf den Allenwinden angekommen machte sich leichte Erschöpfung breit. Nach einer Pause ging es zum Glück nur noch bergab! Die Mädchen haben die sechs Stunden im Sattel gut gemeistert, die Ponys waren hochmotiviert, das Wetter auf unserer Seite und sogar ein Feuer für Pascales Cervelat konnten wir entfachen (in einer nassen Feuerstelle). Ein rundum gelungener Ritt! Fotos
22. bis 24. April und 29. April bis 1. Mai
Für den Ferien-Plausch des Bezirkes Hinwil boten wir zwei dreitägige Kurse an unter dem Titel «Faszination Ponysport». Der Kurs richtete sich an fortgeschrittene Reiterinnen (auch an Reiter, nur kamen die nicht!) und ermöglichte ihnen, sich in den Disziplinen Dressur, Springen, Mounted Games, Galopprennen und Trabrennen zu versuchen. Was man mit Ponys doch alles machen kann! Die meisten Teilnehmerinnen kannten nur das Bahnreiten, also Dressur im weitesten Sinne, einzelne sind auch schon gesprungen. Die Mädchen genossen das viele Reiten, die Abwechslung, die neuen Erfahrungen. Sie kriegten auch einen Einblick in Reglemente, Nennprozedere, Tenue-Vorschriften und vieles mehr. Zuoberst auf der Hitliste standen, wen wunderts, Mounted Games, gefolgt von Rennen und Springen. Zwei gefreute Kurse mit motivierten Mädchen und guter Stimmung. An dieser Stelle möchte ich unseren Ponys wieder einmal ein Kränzchen winden. Unsere geduldigen und erfahrenen Lehrmeister haben den Mädchen schöne Erlebnisse ermöglicht.
    
20. April 2013
Als Vorbereitung für den für Auffahrt geplanten Tagesritt stand am Samstagsrally vom 20. April der Pony Club Achievement Badge «Reiten im Gelände» (Countryside Access) auf dem Programm. Gemütlich im Trockenen sitzend - draussen regnete es aus Kübeln - erwarben sich die Reiterinnen das theoretische Rüstzeug für das Reiten in freier Wildbahn: Wie plane ich eine Route? Welche Wege dürfen beritten werden? Wie verhalte ich mich unterwegs? Was für Sicherheitsregeln muss ich befolgen? Welche Ausrüstung braucht es? Was muss ich alles mitnehmen? Wie beeinflusst das Wetter meine Vorbereitungen, und wie kann ich unterwegs das Wetter «lesen»? Solchermassen gerüstet, steht der Umsetzung des Gelernten in die Praxis nichts mehr im Weg!
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