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Aktuelles vom Hinterauli

Ponysporttag Tobel 2019

16. Juni 2019

An diesem Tag galt es für viele zum ersten Mal ernst: für einige Reiterinnen war es das erste Turnier der Saison, für andere das erste überhaupt. Lunespring Ben und Penny Lane starteten das erste Mal frei Mounted Games und für Davids Pet war es das allererste Turnier.
Mit acht Ponys und neun Kinder auswärts auf Turnier zu gehen ist eine organisatorische Herausforderung. Wir hatten es tatsächlich geschafft, nichts zu Hause zu vergessen! Diese Leistung verschonte uns jedoch nicht vor Feuerwehrübungen: Elena zerriss auf dem Arbeitsplatz die Reithose und Scarlet zerbiss kurz vor ihrem Einsatz ihr Nahe-Gebiss.

Am Morgen stand Mounted Games auf dem Programm:
Unsere Bonnie Dragons standen zum ersten Mal auf dem Spielfeld:

Amélie mit Penny Lane, Elena mit Lunespring Ben, Estella mit Pagaj, Ewa mit Davids Pet, Jennifer mit Strolch

Für die erste Überraschung sorgte Ben. Unser Turbo hatte sich leider in der Disziplin geirrt: Obwohl er wohl weislich nicht als Erster startete (Flaggenstart!), spannte er sich wie ein Pfeilbogen, drückte ab und legte einen regelrechten Rennstart hin. Nach etwa 50 Metern bremste er wieder. Man kann ja mal daneben liegen… Danach spielte er super, obwohl Elena ab und zu it ihn diskutieren musste bezüglich des Tempos.
Penny spielte zügig und zuverlässig. Es wird sicher nicht das letzte Mounted Games Turnier für sie gewesen sein. Auch Amélie überzeugte bei ihrem ersten Einsatz. Strolch und Jennifer knüpften and ie guten Leistungen des letzten Jahres an. Pauli steigerte sein Tempo merklich. Estella und Pauli sind ein gutes Team. Allerdings findet es Pauli sinnlos gesattelt neben einem Menschen her zu rennen (entweder reiten oder absatteln…). Und so streikte Pauli bei den Stepping Stones sehr zum Gaudi der Zuschauer. Und wenn Pauli «nein» sagt, dann meint er «nein»!
Liffey schien die Turnieratmosphäre zu geniessen und spielte mit Ewa schon fast wie ein Profi.
Die Dragons zeigten eine starke Leistung und mussten sich nur knapp dem anderen, routinierteren Team geschlagen geben.

Für die Bonnie Unicorns starteten:

Alma mit Rock Steady Teddy, Joséphine mit Bonnie Scarborough Fair, Nyana mitLunespring Ben, Stella mit Penny Lane

Die Unicorns starteten gut und spielten, obwohl alle ausser Alma Neulinge waren, schon sehr gekonnt. Leider musste Scarlet mit Metalltrense starten, das sie ja ihr Nathe-Gebiss zerstört hatte. Und Scarlet mag nur ihr Gebiss (Sie ist ja unser Finöggeli). So kam es, dass Scarlet plötzlich in die Luft ging und Joséphine in hohem Bogen flog. Joséphine sass jedoch tapfer wieder auf. Wir konnten ganz vorsichtig weiter spielen. Trotz dieser Schwierigkeit schafften wir es, ex aequo auf den ersten Platz mit dem anderen Team - toll gemacht!

Am Nachmittag wagten sich die «grossen» Mounties ans Springen:

30cm
Amélie mit Bonnie Silks and Satins

Elena mit Scarlet (diesmal mit Bens Nathe-Gebiss)
Estella mit Silky
Jennifer mit Strolch

50cm
Ewa mit Liffey

Vom nächtlichen heftigen Gewitter war der Boden recht feucht und vor dem 2. Sprung richtig sumpfig. So wurde dieser Sprung zu einer echten Herausforderung. Ansonsten kamen Amélie, Elena und Estella sehr gut mit ihren Ponys durch beide Durchgänge und platzierten sich auf den Rängen 2 bis 4. Das Springen ist eher nicht Jennifer und Strolchs Stärke, trotzdem begannen sie ganz gut. Nach vier Sprüngen wurde es Strolch plötzlich zu viel und er machte zu. Strolch nehmen die Turniere nervlich mehr her als die anderen Ponys. Deshalb nahmen wir ihn aus dem Wettkampf, um ihn nicht zu überfordern.

Für Liffey war es das erste Springen. Ewa wollte es gleich mit 50 cm versuchen. Ausser zwei Verweigerungen beim Sprung 2 (der mit dem Sumpf) sprang sie super. Sie braucht aber noch stark Ewas Unterstützung. Ewa ritt konzentriert von Sprung zu Sprung. Die Zwei konnten sich im Mittelfeld platzieren. Eine starke Leistung der beiden.

Ein spannender und lehrreicher aber auch sehr anstrengender Tag für Ponys und Kinder. Vielen Dank den Organisatoren für diesen tollen Anlass!

Pfingstrennen Frauenfeld 2019

10. Juni 2019

Am Pfingstmontag waren unsere Rennmäuse wieder im Einsatz. Es starteten Alma mit Rock Steady Teddy Noemi mit Lunespring Ben und Amélie mit Penny Lane. Für Noemi und Alma war es der erste Renntag. Alma konnte einem leid tun: Vor lauter Nervosität näherte sich ihre Gesichtsfarbe bedenklich Bens Fellfarbe an, ihr war übel – an Essen war gar nicht zu denken. Wir versuchten sie zu beruhigen: Teeny kenne seinen Job. Und so war es auch. Alle drei kamen gut vom Start weg. Ben und Teddy drückten mächtig aufs Gas, zeigten den Neulingen was Tempo bedeutet und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Teddy und Alma knapp für sich entschieden. Penny hielt lange gut mit, musste den anderen Ponys dann aber doch den Vortritt lassen.
Am Ziel traf ich auf drei (ja drei!) strahlende Mädchen. Und Alma hatte plötzlich Hunger…
Die drei Rennmäuse haben durch ihre geringe Grösse wenig Chancen mit den langbeinigen Ponys um den Sieg zu laufen. Sie benehmen sich aber immer absolut vorbildlich und passen auf der Bahn auf ihre jungen Jockeys auf. Schon viele Kinder durften dank ihnen Rennbahnluft schnuppern. Die drei sind nicht mit Gold aufzuwiegen!

Gehorsamsprüfung Lenzburg 2019

19. Mai 2019

Das Turnier in Lenzburg stand dieses Jahr unter keinem guten Stern. Es begann damit das Strolch am Samstag lahmte und Amélie und Bonnie Scarborough Fair alleine nach Lenzburg reisen mussten. Damit sich Scarlet nicht so einsam fühlte, kam Penny Lane als Unterstützung mit. Wieder mussten wir in aller Herrgotts-Frühe los. Aber im Mai wird es ja bald einmal hell… Scarlet war viel angespannter als sonst. Die Situation entschärfte sich auch nicht gerade, als Amélie bemerkte, dass sie Scarlets Gel-Pad zu Hause vergessen hatte. Dazu muss man wissen, dass Scarlet zwar extrem lieb mit ihren Reiterinnen ist, aber hyper sensibel. Beim Satteln und Gurten muss alles nach einem festen Ritual ablaufen. Nach aussen verströmte ich Zuversicht, innerlich fragte ich mich ernsthaft, ob das gut gehen kann.
Es ging dann doch erstaunlich gut. Scarlet arrangierte sich damit, dass sie auf ihr geliebtes Gel-Pad verzichten musste. Nur das Galoppieren war schwierig. Wenn Scarlet an einem Turnier angespannt ist, beginnt sie mit dem Kopf zu schlagen, wenn man eine halbe Parade reiten möchte. Gar nicht so einfach so anzugaloppieren. Und Scarlet war eh nicht so richtig überzeugt, dass man ohne Pad überhaupt galoppieren kann. Mit dem Galopp klappte es daher nicht wunschgemäss und es reichte nur für den letzten Platz. Ansonsten zeigten Amélie und Scarlet eine gute Leistung und hatten das Beste aus der Situation gemacht. Auch das muss man können!

Bonnie Ponies Trophy 2019

11. Mai 2019

Die Trophy, unser stall-internes Plauschturnier, ist für manche Reiterinnen die erste Gelegenheit, ihre Fortschritte vor Publikum unter Beweis zu stellen. Wie immer wurden die Teilnehmerinnen in möglichst gleich starke Teams eingeteilt.
Es galt in verschiedenen Disziplinen, meist in Teams, möglichst viele Punkte zu sammeln. Neben reiterlichem Können war somit Teamgeist und bei vielen Spielen auch einiges an Taktik gefragt. Die Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Punkt. Die Stimmung war aber trotzdem locker. Und was mich am meisten gefreut hat: Trotz Ehrgeiz und Spielfieber ritten die Kinder mit feinen Hilfen und blieben jederzeit fair zu ihren vierbeinigen Team-Kollegen. Hut ab vor soviel Sportsmanship!
Am Schluss konnten sich die «Fantastischen 4» mit nur einem Punkt vor den «Super Ponies» an die Spitze setzten. Gefolgt von den «Speed Riders» und den «Cool Unicorns»
Ein engagiertes Publikum und ein leckeres Kuchen-Buffet taten das ihre für eine gelungene Trophy. Und sogar Petrus hatte Erbarmen: Das Wetter hielt sich abgesehen von einem fünfminütigen heftigen Platzregen ganz gut – trotz schlechter Prognose.

Probetraining Ponygalopper

4. Mai 2019

Beim Osterrennen in Fehraltorf war wohl die Hälfte der Reitschülerinnen anwesend. Und zweien hat es «den Ärmel rein genommen». Und so machten sich Alma mit Rock Steady Teddy und Noemi mit Lunespring Ben auf zum Probetraining nach Elgg.
Die Mädchen staunten nicht schlecht über Teddys Wandlung kaum trug er seine Transportgamaschen: Er tänzelte unruhig am Anbindeplatz und trabte, als es endlich losging, mit gespitzten Ohren in den Transporter.
Fünf A-Ponys begleitet von einem Führpony wärmten sich zuerst im Schritt auf. Danach ging es auf die Rennbahn für die Trab- und Galopparbeit. Alma und Noemi ritten zum ersten Mal «auswärts» frei, ohne Führstrick. Entsprechend gross war das Lampenfieber. Aber auf Ben und Teddy war wie immer Verlass. Sie benahmen sich vorbildlich und die Mädchen genossen das Galoppieren auf der Bahn. Alma und Noemi zeigten, dass sie bereit waren für ihr Debüt am Pfingstrennen in Frauenfeld.
Kurz bevor Teddy noch ein Heiligenschein gewachsen wäre, machte er beim Abpflegen einen kurzen Abstecher ins hohe Gras. Wie ein Araber galoppierte er mit hoch erhobenem Schweif über die Wiese. Schliesslich hat man einen Ruf zu verteidigen!

Osterrennen Fehraltorf 2019

22. April 2019

Unser Rennteam ist für diese Saison auf ein Reiter-Pony-Paar zusammengeschrumpft: Amélie und Penny Lane.
In der neuen Saison wird grundsätzlich ohne Führer gestartet (oder wenn ein Führer von Nöten ist, von der zweiten Reihe aus.)
Da Penny wenn auch nicht übertrieben schnell, dafür um so zuverlässiger ist, konnten wir dem neuen Modus gelassen entgegen sehen. Und auf Penny war Verlass: Sie liess sich vom Gedränge am Start nicht aus der Ruhe bringen und kam gut vom Start weg. Zu Beginn hielt sie gut mit dem Feld mit. Es fehlten in Fehraltorf aber die anderen nicht so schnellen Ponys. So wurde der Abstand zu gross und Penny sah keine Notwendigkeit mehr für einem Endspurt. Das Feld konnte sie eh nicht mehr einholen. Und so galoppierte sie zufrieden und mit gespitzten Ohren an den zahlreichen Zuschauern vorbei, die sie kräftig anfeuerten.

Abschied von zwei Ausnahme-Ponys

11. Februar 2019

Ein unglaublich trauriger Tag: Schweren Herzens musste ich meine beiden Ausnahme-Ponys Stychlands Firebird und Bonnie Tangerine Moon für immer ziehen lassen. Firebird litt zunehmend unter Schmerzen, verursacht durch Arthrose im Rücken. Ginny begann unter ihrem schwindenden Augenlicht zu leiden.
Ginny und Firebird haben diesen Pony Club geprägt wie keine anderen Ponys: Gut dreizehn Jahre lang haben sie mitgearbeitet, immer voll motiviert. Und was sie machten machten sie top! In allen möglichen Disziplinen haben sie Kinder und Jugendliche in den Wettkampfsport eingeführt. Ginny half sogar für eine Saison in einem Elite-Team bei den Mounted Games aus, lebte ein halbes Jahr in Genf und tingelte durch Europa.
Sie waren bei zwei Show-Vorführungen dabei, bei unzähligen Ausritten und Tagesritten. Und nicht zu vergessen die hunderten von Reitlektionen die sie brav absolvierten, Jahr um Jahr.
Was nun bleibt, sind viele schöne Erinnerungen und eine grosse Dankbarkeit für alles was Firebird und Ginny geleistet haben.

Quizturnier 2019

26. Januar 2019

Während wie fast jeden Januar das Eis unseren Pony Club fest im Griff hatte, ging es im Aufenthaltsraum heiss zu und her: Wie immer am letzten Samstag im Januar versuchten sich vier Teams mit ihrem Pferde-Wissen zu übertrumpfen. Es wurde um Ruhm, Ehre und Schoggi-Medallien gekämpft! Diesmal traten gemischte Eltern-Reiterinnen-Teams gegeneinander an. Es wurde wild geraten bis die Köpfe rauchten. Einige riefen verzweifelt nach einem Telefon-Joker und sogar Muffin, der kleine Spitz-Mischling wurde um Hilfe gefragt. Aber aus seinem Gekläff wurde niemand schlau.
Wie immer war das Quizturnier ein sehr vergnüglicher Anlass.

Farewell Tilly-Boo

11. Dezember 2018

Heute mussten wir einem ganz besonderen Pony für immer Adieu sagen: Senateview Tilly-Boo erkrankte an einem Tumor im Darm, der sie innerhalb eines Monats völlig auszehrte.

Tilly-Boo war eine kleine Schönheit, die alle Blicke auf sich zog. Aber auch charakterlich war sie sehr besonders.

Tilly-Boo kam vor fast siebzehn Jahren in der Nähe der nordenglischen Stadt Doncaster zur Welt. Leider verfügte das Gestüt über keine Weiden, so dass Tilly-Boo bis sie als Sechsjährige zu uns kam fast ausschliesslich in einer Box lebte. Mit Folgen:
Das erste halbe Jahr konnte sie kaum eine Minute ihre Hufe still halten. Sie war regelrecht hyperaktiv.
Wie man sich in einer Herde verhielt, wusste sie nicht. Und bis zuletzt war sie eher unsicher und konnte nur mit gewissen Ponys im Offenstall leben. Weide und Paddock ging zum Glück recht schnell.
Beim Reiten konnte sie sich schlicht nicht konzentrieren – jeder Vogel der vorbei flog brauchte ihre ganze Aufmerksamkeit. Ausserdem war sie eine Kleberin und im Umgang ein kleiner Rüpel, ihren prinzensinnenhaften Aussehen zum Trotz.
Jedoch war sie immer äusserst charmant und versuchte ihren Möglichkeiten entsprechend alles richtig zu machen.
Und so mauserte sich Tilly-Boo nach und nach zu einem top Pony Club Pony: Sie war immer motiviert und sehr vielseitig begabt, wobei ihre Leidenschaft eindeutig den Mounted Games und dem Springen galt.

Vor vier Jahren magerte sie schon einmal ab und war entkräftet. Nach vielen Abklärungen blieb der Verdacht auf einen Tumor. Hochdosiertes Kortison und Tilly-Boos Kämpferherz schafften es das Ruder noch einmal herum zu reissen. Dieses Mal musste sich die kleine Kämpferin geschlagen geben.

Mit Tilly-Boo ging eine einzigartige Persönlichkeit. Es ist tröstlich zu wissen, dass sie in den Herzen von ganz vielen Kindern und Jugendlichen weiterleben wird.